photoSCHWEIZ 26
Die photoSCHWEIZ ist die grösste Werkschau für Fotografie der Schweiz. Jährlich zeigen über 250 nationale und vereinzelt internationale Fotografen aktuelle Arbeiten.
Ein Kuratoren-Team trifft auf der Basis der eingereichten Arbeit und des Portfolios die schwierige Auswahl, wer an der Ausstellung teilnehmen darf.
Weitere Informationen zur photoSCHWEIZ
Im Rahmen eines Wiederansiedlungsprojekts erhielt ich die seltene Möglichkeit, eine Forschungsstation in Kastilien-La Mancha zu besuchen. Dieses Projekt widmet sich dem Schutz und der Rückkehr des Iberischen Luchses – einer der bedrohtesten Katzenarten Europas und ein ikonischer Vertreter der einzigartigen Tierwelt der Iberischen Halbinsel.
Für die hier gezeigten Aufnahmen verbrachte ich innerhalb von fünf Tagen insgesamt rund 48 Stunden in gut getarnten Verstecken. Bei Temperaturen von bis zu 40 Grad bedeutete dies Geduld, Konzentration und körperliche Ausdauer. Doch genau diese stillen, intensiven Momente ermöglichten authentische Einblicke in das Verhalten eines Tieres, das sich dem Menschen nur selten zeigt.
Diese Bilder stehen nicht nur für eine fotografische Begegnung mit dem Iberischen Luchs, sondern auch für ein Modell, das zeigt, wie nachhaltiger Artenschutz gelingen kann – durch Zusammenarbeit, Respekt und ein gemeinsames Ziel: den Erhalt einer einzigartigen Art für kommende Generationen.
Kommentar der Lead-Kuratorin zu meiner Bilderserie:
This series is incredibly compelling, with rich, vibrant colours. The golden highlights on the lynx are breathtaking. One cannot help but be captivated by the beauty of this small creature while also being confronted with the harsh reality of its imminent extinction, feeling both a deep admiration for its fragile presence and a profound urgency to protect and preserve it for future generations.
Diese Serie ist unglaublich fesselnd, mit satten, leuchtenden Farben. Die goldenen Schimmer auf dem Luchs sind atemberaubend. Man kann sich der Schönheit dieses kleinen Geschöpfs nicht entziehen und wird gleichzeitig mit der bitteren Realität seines drohenden Aussterbens konfrontiert. Man empfindet tiefe Bewunderung für seine zerbrechliche Existenz und den dringenden Wunsch, es für zukünftige Generationen zu schützen und zu bewahren.
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